Nach fast einjähriger Planung war es am 17. Tag des 9. Monats für den Vortrupp nun endlich soweit. Das GAT stand vor der Tür. Nachdem sich gegen halb 6 fast alle eingetroffen hatten und erste Gespräche mit dem Förster erledigt waren wurden die Jurten aufgebaut. Da alles nass, neblig und vermatscht war,  endete die Arbeit an diesem Tag eher früh. Abends wurde noch gerillt und dann sind die meisten auch schon schlafen.

 

Freitagsmorgens durften dann erst einmal 2 Jurten umgebaut werden, da der andere Platz nicht für den Dom ausreichte. Den ganzen Morgen und Mittag über wurde geschuftet, geknüpft, gesägt, gehämmert, markiert, geschraubt, gestapelt, gefahren, geplant und zu guter letzt natürlich auch viel gelacht. Die ersten Bünde trafen dann ab 17.00 Uhr ein und dann ging auch schon der richtige Stress los. Bünde aufhalten, sie vollquasseln von irgendwelchen Lagerordnungen, die im Endeffekt sowieso keinen Interessiert haben und die andauernde Antworten auf die Frage: „Wofür ist das blaue Bändchen? Warum hat der ein rotes Bändchen? Wieso hat der ein gelbes Bändchen?“ Als auch der Teil endlich geschafft war durfte nun gekocht werden. Der Abend endete mit einer kleinen Singerunde in der Jurtenburg.

Am Samstag ging dann das eigentliche Programm los. Mit einer Zählung beim Frühstück meinerseits von 184 lagen wir deutlich unter den planmäßigen Werten. Dies sollte sich aber im Laufe des Tages ändern, als wir gegen Abend geschätzte 270 Pfadfinder anwesend waren. Eine Rekordsumme! Der Tag verging viel zu schnell. Während die einen Schweine grillten, machten sich die anderen als Vampire und Menschen munter auf, die heiklen Posten zu bestreiten und Gruppen zu überfallen. Aufgaben wie Flagge malen oder Clan-Geschichten überlegen waren noch harmlos, lustig wurde es bei Posten wie dem gordischen Knoten, bei dem die Gruppen gut und gerne mal 15 Minuten sich verrenken mussten oder die entsetzten, fassungslosen Blicke nachdem man gesagt bekommen hat, die Person die dir gerade eine Aufgabe gegeben hat ist gar kein Posten. Gegen Abend fand dann die große Endschlacht statt, welche aus lautem Gebrüll, Angst und lautem, nicht aufhörenden Luftballon knallen bestand. Abends gab es dann das heiß ersehnte (oder auch nicht) Spanferkel mit Knödel und Rotkraut. Der restliche Abend bestand aus einer prall gefüllten Jurtenburg, mit viel Laune und natürlich einer schönen Singerunde.

Der nächste morgen begann früh und um 13 Uhr waren auch schon alle Bünde verschwunden.

Als Fazit bleibt nur zu sagen, dass sich der Stress der vergangenen Monate auf jeden Fall gelohnt hat und mir dieses GAT noch Jahre in Erinnerung sein wird.

Auf weitere 40 Jahre RjB!

maalik

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