Eigentlich sollten wir uns am Freitag um 18.00 Uhr am Bahnhof in Bad Herrenalb treffen. Smilla (PbN), Mira (PbN), Nano (DPSG) und Marc (PBA) schafften es auch pünktlich da zu sein, aber da ronja (PbN), den Zug verpasste, und Stäuer (PSD) und Lea (PSD) im Stau standen, ging der Spaß eine knappe Stunde später los.

Deshalb hieß es für die vier Pünktlichen warten... 

 

Als endlich alle da waren, wollten wir los wandern, um noch ein Stückchen Weg hinter uns zu bringen, bevor wir uns einen Schlafplatz suchen. Dieser Plan fiel jedoch wegen eines Gewitters und heftigen Regenfällen wortwörtlich ins Wasser.

Deshalb gingen wir triefend nass zu einem Haus, an dem man grillen und in dem man nächtigen kann. Dort heizten wir eine Feuerschale an und kochten sehr leckeren Reis mit Scheiß. Nach dem Essen führten wir lange Gespräche und versuchten die anderen Bünde und ihre Traditonen kennenzulernen. Besonders bereichernd war hierbei Nano, da sich die DPSG mit ihren Weißzelten und er scoutistischen Ausrichtung doch stark von der der rjb-Bünde unterscheidet.

Als wir dann die letzte Bahn wegfahren hörten, machten wir uns gemächlich auf den Weg in die Therme. Wir verliefen uns über einen Zaun und Marc, Lea, Stäuer und Nano waren in dem heißen Wasser baden, während die anderen Drei ihre Füße etwas eintauchten.

Wieder bei dem Häuschen wurde noch ein bisschen gesungen und geredet, bis alle langsam müde wurden und sich auf ihre Fellen und Isomatten legten.

Am nächsten Morgen musste uns ronja bereits wieder verlassen, da sie in einem Konzert an dem Abend Trompete spielen musste.

Wir anderen wanderten mit ungebrochen guter Stimmung mit einer Wanderkothenplane und sechs Ponchos los. Nachdem wir einige Zeit durch die malerischen Landschaften des Albtals marschiert sind, frühstückten wir gemütlich mit Brot, Senf und Obst. Anschließend liefen wir weiter, da wir noch einige Kilometer zurücklegen wollten. Bis zum Frühstück schien auch die Sonne, doch später wurden wir immer wieder von Regenschauern überrascht und mussten mit Ponchos, als Kamele weiter wandern. Ein paar Stunden später  fanden wir hinter Fischweiher dann an der Alb einen schönen Lagerplatz.

 Angesichts der Tatsache, dass es in der Nacht wieder gewittern sollte, trampten Marc und Lea zurück zu den Autos um die anderen Kothenplanen zu holen. Währenddessen kümmerten sich die anderen um das Feuer, eine Kothenstange und Stöcke für das Kothenkreuz, sowie Heringe. Zum Abendessen gab es dann ganz traditionell Käsenudeln in einer herzhaften Käse-Nudel 1:1 Mischung.

Da es langsam dunkel wurde, begannen wir eine Singerunde, in der mithilfe einer Guitalele viele seltene Lieder gesungen wurden und Lieder der anderen Bünde gelauscht wurde. Das sanfte Plätschern des Wassers und die Anstrengenden 15 Kilometer machten uns schnell müde, sodass wir uns alsbald in die Wanderkothe legten und schnell einschliefen.

Am nächsten Morgen wanderten wir nur noch bis nach Neurod, wo wir uns voneinander verabschieden mussten. Dank der guten Bahnverbindung spielte Lea noch kurz Taxi bis zum nächstgrößeren Bahnhof, sodass alle froh aber erschöpft nach Hause gekommen sind.

Auf der Fahrt haben wir viel von den Traditionen und Bräuchen der anderen gelernt und hoffen, dass bald wieder eine Überbündische Fahrt stattfinden wird. Bis bald auf dem ÜT!

Smilla, Mira und Marc

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