Am Montag den 30.10. begaben sich um die 23 Pfadfinder und Pfadfinderinnen zwischen 13 und 16 Jahren zum Gruppenleiter/-innenlehrgang nach Allfeld. Abgesehen von einigen Orientierungsschwierigkeiten (soviel zu „Pfadfinder“) kamen alle im gut gefüllten Bus im Dorf an. Von dort aus ging es einige Kilometer zum Selbacher Hof. Freundlich empfangen, ging es auch schon los mit Kennenlernspielen. Wir besprachen unsere Ziele dieser Woche, wie z.B. viele neue Freundschaften schließen und was wir vermeiden wollten. Danach gab es zu Abendessen Nudeln mit Salat und so trollten sich schon manche zu den Schlafplätzen, andere blieben noch wach.

 

Dienstags, nach dem Frühstück führten zwei Lehrgangsleitende den sogenannten „Wup“ (Warmup) ein, um uns morgens frisch und aufgewärmt in die Lehrgänge zu schicken. Danach ging es mit dem ersten Block Organisation von Heimabenden, Lagern und Großfahrten los. Anschließend erfuhren wir im 2. Block etwas über die Finanzen und dann war es Zeit für das Mittagessen. Gestärkt von unserer Mahlzeit, ließen wir uns auf das letzte Thema des Tages ein und lernten hierbei eine Menge über Ziele und Methoden eines Gruppenleiters. Am nächsten Tag erklärte man uns Wichtiges zur Elternarbeit und der Geschichte der Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Der Block zur Diskriminierung war zum Schluss vor dem Abendessen und den darauf folgenden Singerunden noch dran. Am Donnerstag hieß es für uns Teilnehmende, den Vormittag mit aller Art von Spielen zu verbringen. Denn schließlich sollen die zukünftigen Pimpfe ein spaßiges und sinnvolles Angebot an Spielen erhalten, oder etwa nicht? Passend von den Spielen ging es weiter mit dem Doppelblock Pädagogik und dann war der Tag auch schon um. Des Nachts unternahmen einige eine Wanderung, was für die Meisten am nächsten Morgen vorwiegend der Grund der Müdigkeit war.

Mit Jux & Jura sollte das Tagesprogramm beginnen und wir simulierten juristisch grenzwertige Situationen, wobei diverse Teilnehmer mit ihren schauspielerischen Darbietungen glänzen konnten . . . . Lagerwissen folgte als Block darauf. Wir bekamen einen Crashkurs im Kohten aufbauen und den dazu nötigen Seiltechniken, damit wir auf Großfahrt nicht aufgeschmissen sind, wenn ein Platzregen über uns hereinbricht. Des Abends sangen wir bis spät in die Nacht hinein, genossen die Gemeinsamkeit und die ausgezeichneten Helfer versorgten uns dabei mit Knabbereien. Samstag, der letzte Tag vor der Abreise, brachte ein besonders tief treffendes Thema mit sich: die Sexualpädagogik. Die Meisten wussten nicht, dass eine Person im Durchschnitt 7 Menschen von einem Gewalterlebnis erzählen muss, bevor einer ihr glaubt und die Person Hilfe erhält. Nichtsdestotrotz ging leider auch der letzte Block des Lehrganges zu Ende, aber dafür hatten unsere Programmleitenden ein herausforderndes Abschlussspiel vorbereitet, in welchem wir Teilnehmer unser neu gewonnenes Wissen anwenden konnten. Erfolgreich schlossen wir den Lehrgang ab und konkurrierten anschließend aufgeteilt nach Pfadfinderbund im Tschai-Wettbewerb mit anschließender Abschlusssingerunde.

Am Sonntag mussten wir aufbrechen, allerdings nicht ohne eine richtige Abschiedsrunde! Es wurden Fotos gemacht, Umarmungen und Nummern zum Kontakterhalt ausgetauscht. Inzwischen sind wir zu einer eingeschworenen Gemeinschaft gewachsen, wir haben viel miteinander erlebt und das war eine schöne Erfahrung. Nächstes Jahr sehen wir uns hoffentlich alle im Erste-Hilfe-Seminar wieder. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, an diesen Lehrgang teilzunehmen, vielleicht überlegt sich der ein oder andere das nächste Jahr als Helfer beim GLL 2018 mitzumachen…

von Aurora, Franka, PB Antares

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